WG13-Blog Studienfahrt Hamburg: Nordisch by Nature

Studienfahrt Hamburg: Nordisch by Nature

Vorwort: So hier mjein kleiner Bericht über die Studienfahrt. Ich hab einfachmal alles notiert wie es in meiner Erinnerung ablief. Da ich auch nicht unfehlbar bin, wär ich Froh über Ergänzungen und Anmerkungen da mir sicher nicht mehr alle Details eingefallen sind. Als fleißiger Schüler von Frau Rheingans versehe ich jede Seite natürlich auch mit einer Überschrift;)

Einleitung: Eigentlich begann alles mit einer simplen Abstimmung, kaum einem von uns war sich der Tragweite dieser Entscheidung bewusst. Eigentlich wusste keiner von uns auf was er sich dabei eingelassen hatte. So weit ich mich noch erinnern kann war es schon im Herbst, als die Blätter fielen und es die ersten Stürme über das Land fegten. In dieser Zeit vernahm ich dieses Wort zum ersten mal: ''Studienfahrt''. Wir hatten damals die Qual der Wahl, zwischen einer Reise mit einem Segelschiff nach Amsterdam oder der schönen Hansestadt Hamburg. Im Nachhinein betrachtet, war die Wahl Hamburgs eine mehr als weise Entscheidung, die Barkassenrundfahrt auf der Elbe war schon Vorgeschmack genug auf die Tücken der wilden See. Ich möchte gar nicht wissen wie es uns bei diesem Wetter auf einem Segelschiff in der Nordsee ergangen währe. Gut, die Wahl fiel also auf Hamburg, aber was wussten wir damals von dieser Stadt? St. Pauli? Reeperbahn? Schanzenviertel? Alles Begriffe die sich einem in Norddeutschland völlig unerfahrenen Schwaben direkt Aufdrängen wenn er an Hamburg denkt. Worauf der Durchschnittsschwabe weniger gefasst ist, das sind die Sturmfluten, die Regenschauer und die Windstärken über 10.......

Montag

1. Busfahrt und Raststätten

Die Ruhe vor dem Sturm, so abgenutzt dieser Begriff auch ist, in diesem Fall ist er mehr als berechtigt. Wir stiegen um 6 Uhr morgens im beschaulichen Saulgau in den Bus ein, das Wetter war mild und die Stimmung war gespannt. Was sollten wir im fernen Norden erleben? Nach einer kurzen Ansprache der Reiseführer Frühbauer und Müller, rollten auch schon die Räder Richtung Norden. Die meisten nutzten die ersten Stunden der Busfahrt um sich erstmal aufs Ohr zu legen. Mir persönlich fiel das allerdings etwas schwer da mir von der linken Seite der Metal entgegendröhnte. Andere hatten mit dem Schlafen deutlich weniger Probleme und so pennte nach einer kurzen Zeit bereits der halbe Bus. Eine Busfahrt über die Autobahn gehört nicht grade zu den interessantesten Reisemöglichkeiten, vor allem was die Aussicht betrifft: Vor einem eine unendlich lange, graue Linie die zu beiden Seiten vom Grün eingeschlossen wird, und diese zieht sich über 800 km weit. Nur die Raststätten sind eine kleine Abwechslung auf der sonst eher eintönigen Strecke. Vor allem für die Raucher wirken die Raststätten wie kleine Oasen inmitten der Wüste des Entzugs. Raststätten an der Autobahn sind schon eine Welt für sich, ein kleiner Mikrokosmos der Gastronomie in der so gut wie alles zu haben ist: Von Omas frischem Blechkuchen bis hin zu künstlichen Vaginas ist hier alles zu bekommen. Trotz dieser riesigen Auswahl begnügen sich einige dann doch nur mit einer Bild-Zeitung, obwohl eine Plastikmuschi aus dem Automaten in der Raststättentoilette immer noch ein höheres Niveau hat. Das größte Lob während der fahrt gebührt auf jedem fall dem Patrick. Denn nichts lässt die Zeit einer eintönigen Busreise schneller vergehen als ein gutes Schachspiel.


2. Ankunft am Hotel und U-Bahn Gangster

Nach etlichen Stunden fahrt war es dann endlich soweit: Hamburg! Die Stadt lag direkt vor uns! Nach einer kurzen Instruktion von Reiseleiter Frühbauer bewegten wir uns mit den Taschen dann auch schon Richtung Hotel. ''Panorama'' ist in der Tat ein passender Name für diesen Prachtwerk des 70er Jahre Plattenbaus, den die Aussicht vom 7. Stock war doch recht beindruckend. Auch das Hoteltelefon wurde von vielen in den ersten Minuten des Aufenthalts stark frequentiert. Nach einer kurzen Zeit des auspackens und zurechtfindens ging es auch schon sofort los Richtung St. Pauli. Unser Fahrkartensystem bestand aus 5er Gruppen die mit je einer Karte ausgestattet wurden. Die Organisation der Gruppen passierte recht fix und wir machten uns alle auf den Weg Richtung U-Bahnhaltestelle Billstedt. Dazu noch was interessantes zum Thema Globalisierung: Möchtegern Gangsterproleten sehen in jeder Stadt absolut gleich aus. Egal ob auf dem Marktplatz in Saulgau oder vor der U-Bahnhaltestelle in Hamburg Billstedt. Und da soll mal einer sagen wir hätten bei der Frau Koniou nichts gelernt. Egal, zurück zum Thema: Wir stiegen schließlich in die U-Bahn und fuhren los Richtung Landungsbrücken. Genau wie die Autobahnraststätten ist auch die U-Bahn ein Mikrokosmos. Die unterschiedlichsten Menschen treffen auf engstem Raum aufeinander: Die Palette reicht von Anzutragenden Geschäftsleuten die über die Zukunft ihres Unternehmens diskutieren, über Arbeiter im Blaumann bis hin zu lärmenden Oberschwäbischen Touristen auf dem Weg nach St. Pauli, absolut alles ist vertreten! Nach 10 Stationen kamen wir schließlich an den Landungsbrücken an, ein überwältigender Ausblick auf den Hafen bot sich uns direkt nach dem Aussteigen aus der U-Bahn. Bis zur Stadtführung durch St. Pauli hatten wir noch etwas Zeit und so teilten wir uns in kleine Grüppchen auf und zogen los....


3. Vor der Führung durch St. Pauli

Reichle, Tobi und ich gesellten uns zusammen mit einigen anderen in die Hafenkneipe ''Popatsch'' (Bin mir jetzt nicht mehr sicher wies geschrieben wird). Eine typische Hamburger Hafengaststätte mit reichlich Ambiente zum Thema Hafen und Seefahrt. Wie es sich für echte Hamburg Besucher gehört, genehmigten wir uns erstmal ein Holstein vom Fass. Eine Biersorte zu der es noch einige weitere Storys zu hören geben wird, aber dazu später mehr. Nach dem kleinen Bierchen machten wir uns dann auf die Suche nach einem kleinen Snack vor der Stadtführung. Das Schild mit der Aufschrift ''Mc-Donalds'' führte uns dann relativ zielsicher zur schlimmsten Gegend auf St. Pauli. Von Kiezromantik keine Spur, es gab eher viele zwielichtige Leute die auf der Straße rumhingen und eine Menge schäbiger Striplokale und Billigkneipen. Vom Hunger getrieben fanden wir auf unserem Weg zum McDonalds Ironischerweise einen Burger King und zwar denjenigen direkt an der Davidwache. Beim Verzehr von mehreren Chickenburgern wollte mir auch gleich ein ortsansässiger Freak Karten für irgend ein Konzert von einer Band von der ich noch nie etwas gehört habe andrehen. Nicht das erste mal das versucht werden wird einen armen Touristen aus Oberschwaben abzuzocken. Nach dem Essen gingen wir dann sofort zurück zu den Landungsbrücken wo uns schon der Rest der Klasse erwartete. Ins Auge stach auch sofort der grinsende Kjong mit nem Bier in der Hand, ein Bild das in den nächsten Tagen noch sehr vertraut werden sollte....


4. Beginn der Stadführung

An den Landungsbrücken teilte sich die Klasse in 2 Gruppen für die Stadtbesichtigung in St. Pauli ein. Unser Stadtführer hatte den schönen Hamburger Klischeenamen Björnsen und redete auch in einem typischen Hamburger Dialekt. Der Typ war etwas aufgedreht und ein offensichtlicher Kaffeejunkie, gestaltete die Führung jedoch sehr interessant, was wie sich in den nächsten Tagen herausstellen wird nicht unbedingt Selbstverständlich ist. Bereits während der der Führung wurde klar das es der nordische Wettergott nicht unbedingt gut mit den Gästen aus dem warmen Süden meint: Es wurde zunehmend windiger und regnerischer. Die Führung begann an den Landungsbrücken, an denen wie es sich herausstellte im Gegensatz kaum noch Schiffe und erst recht keine Seeleute gab. Alle Hamburger Hafenklischees lösten sich in kürzester Zeit in Luft auf. Während des Rundgangs präsentierte uns der Stadtführer einige historische Karten, welche der Patrick natürlich sofort ergattern wollte. Doch trotz noch so langem bitten wollte der Führer seine Karten nicht hergeben, mit dem Hinweis das es sich um seine Arbeitsmaterialien handele. Nach dem kleinen Rundgang an den Landungsbrücken machten wir uns schließlich auf den Weg in den alten Elbtunnel. Um in diesen zu gelangen hat man 2 Möglichkeiten: Entweder den Aufzug der sogar Autos transportieren kann oder eine schmale Treppe. Unser Führer entscheid sich für die letztere. Der Weg in den Elbtunnel lässt sich ungefähr als großes Loch beschreiben an dessen Rand eine kleine Treppe hinunterführt. Durch die Renovierungsmaßnahmen war der gesamte Tunnel mit Baugerüsten vollgestellt. Am Grund des Eingangslochs angekommen standen wir schließlich vor dem Eingang des alten Elbtunnels, welcher einen ziemlich interessanten Anblick bot. Eine schmale Röhre führt 12 Meter unter der Elbe auf die andere Seite des Flusses. In der Mitte befindet sich eine schmale Fahrbahn die interessanterweise auch von Autos befahrbar ist. Herr Frühbauer hatte die Angewohnheit immer genau auf deren Mitte zu stehen, wobei er vom Stadtführer mehrmals ermahnt wurde. Der Rückweg aus dem Tunnel lief dann etwas entspannter durch den Aufzug und wir führten die Besichtigung weiter Richtung St. Pauli.....


5. Führung St. Pauli

St. Pauli ist der wahrscheinlich berühmteste Stadtteil von Hamburg, vor allem wegen seiner Prostituierten und Bordelle. Allerdings befindet sich das ganze stark im Wandel und es gibt immer weniger Nutten dafür aber mehr Diskos und Clubs. Diese Tatsache wurde uns auch von unserem Stadtführer nähhergebracht. Dennoch gibt es immer noch eine Menge freier Handeltreibender. Vor allem die linke Seite der Davidstraße wird von Prostituierten bevölkert. ,,Sind das schon welche''??? fragte eine leicht verdutzte Michaela beim Anblick einiger verdächtiger Mädels auf der linken Straßenseite. Wir gingen (Vorerst) noch an der Herbertstraße vorbei in Richtung Davidwache. Als ordnungsbewusster Katholik sah ich mich eigentlich gezwungen diese ganzen Untreibe an der Davidwache anzuzeigen, doch eine leise Ahnung sagte mir das die Polizei bereits darüber bescheid wusste. Der Weg führte uns also weiter über die Reeperbahn in Richtung Hans Albers Platz. Unterwegs gab es eine Menge Jobangebote für unsere Mädels, und da sagen noch welche das es in Deutschland zu wenig freie Arbeitsstellen gibt. Na ja leider kamen diese von mehr oder weniger vertrauenswürdigen Zuhältern. ''Gibt es noch Jungfrauen hier? Kann doch nicht sein das es keine Jungfrauen mehr gibt'' - dazu mal kein Kommentar. Wir kamen also am Hans Albers Platz an, dessen Zentrum von einer Statue desselben geschmückt wurde. Passenderweise standen wir direkt unter einer, an einem Hausdach hängender Diskokugel, während uns der Stadtführer die Besonderheiten des Hans Albers Platzes näherbrachte. Im Grunde ist dieser eine große Partymeile an der sich vor allem die Jugend am Samstag Abend zum feiern trifft. Doch auch hier fanden sich einige verdächtige Frauen die nach Kundschaft suchten. Der Weg führte uns also weiter in Richtung große Freiheit, wiedermal ein Name der absolut Programm war. Auf der großen Freiheit gab es alles: Von der einfachen Disko, über ein Kabarett mit Live-Sex auf der Bühne bis hin zu einer katholischen Kirche. Letztere dient mittlerweile auch als Ramschmarkt für die polnische Gemeinde in Hamburg, auf dem alles mögliche verscherbelt wird: Vom Kühlschrank bis zur Eigentumswohnung. Wofür die große Freiheit jedoch ebenfalls berühmt ist, das sind die Konzerthallen und Tanzlokale. Viele Größen der Musikgeschichte haben sich hier eingefunden. Vor allem der Star Club machte Bands wie die Beatles erst berühmt. Leider ist dieser vor vielen Jahren abgebrannt und abgerissen worden, so das wir nur noch einen Gedenkstein zu sehen bekamen. Über die Hinterhöfe und das ehemalige chinesische Viertel wanderten wir schließlich in Richtung der Bergstraße. Der Name mag für Touristen, die aus der Region der schwäbischen Alb kommen etwas seltsam Anmuten weil die Hamburger eine etwas andere Definition von Berg haben als wir. Doch egal, die Bergstraße ist eher berühmt für ihre Bars und Kneipen. Unser Stadtführer erzählte uns das besonders hier sich die Jugend am Wochenende in den Lokalen einfindet. ''Passt aber bei Läden auf bei denen so ein Hansel vor der Tür steht'' mahnte uns noch der Stadtführer zum Schluss der Führung ''Da kann es nämlich sehr schnell teuer werden''. Ein Rat an den sich einige besser halten halten sollen.....


6. Orangensaft und Katja

Die Führung war also zu Ende und nach einer kurzen Ansprache von Reiseleiter Frühbauer zogen wir in Gruppen durch St. Pauli. Die große Freiheit war in diesem Augenblick nicht nur ein Ortsname sondern auch Programm. Doch zunächst zwang uns der Hunger noch einmal in den Burger King an der Davidwache. Ich weiss nicht ob es nur mir so geht, aber wenn man sich einen ganzen Tag lang nur von Hamburgern ernährt dann wird der Bürger King schnell zum Würger King. Doch wir wahren ja auf St. Pauli und da nimmt man auch mal durch zu viel Fett hervorgerufene Bauchschmerzen mal in Kauf. So ungefähr die Hälfte der Stufe (Bin jetzt zu Faul die Namen aufzuzählen) machte sich nach dem Essen auf in Richtung Bergstraße. Unterwegs kehrten einige noch im Sex Shop ein, der mit diversen Gebrauchsgegenständen zum Geschlechtsverkehr aufgefüllt war. Man konnte dabei 2 mögliche Reaktionen erkennen: Pures Entsetzen, wie bei der Mirielle die etwas irritiert den Laden verließ oder pure Heiterkeit, wie im Fall vom Kjong der sich eine Kuchenform in Gestalt eines Penis gekauft hatte. Durch einen Wink des Schicksals spaltete sich die Gruppe: Die eine Hälfte wanderte weiter Richtung Bergstraße und die andere fing an etwas ziellos und unkoordiniert auf der Reeperbahn herumzulaufen. Dieses Grüppchen bestand aus Otze, Freddy, Rohmer, Malek, Chris, Benny und mir. Durch eine weitere schicksalhafte Fügung betraten wir schließlich völlig spontan ein Striplokal mit dem wohlklingendem Namen ''Tutti Frutti''. Beim Anblick der Ausweiskontrolle türmte der Malek jedoch wieder nach draussen, Benny folgte ihm aus Solidarität, der Rest machte es sich auf dem Sofa gemütlich. Das ''Tutti Frutti'' sah in etwa aus wie man sich so einen stereotypen Stripschuppen vorstellt: Runde Sitzecken mit jeweils einer Stange in der Mitte an denen sich die Damen räkeln, zudem noch eine etwas längere Tanzbühne in der Mitte. Der glatzköpfige Besitzer bot uns sofort ein Bier an und wir setzen uns auf das Sofa beim ''Catwalk''. Hierzu ist noch was zu sagen: Stripteaselokale verzichten üblicherweise auf Eintrittsgeld, jedoch wird dieses auf die Getränke aufgeschlagen. So kostete das Bier beispielsweise 5€, wenn man jedoch bedenkt das der Eintrittspreis mit drin steckt ein eigentlich ganz fairer Preis. Während also das erste Mädchen auf dem Catwalk strippte setzte sich die zweite zu uns aufs Sofa. Sie sagte ihr Name sei Katja und sie begann wein wenig Smalltalk mit dem Otze. Zu dem was als nächstes kommt hab ich schon die verrücktesten Gerüchte auf dem Schulhof gehört, unglaublich wie schnell sich eine Sache rumspricht und wie stark sie manchmal verdreht wird. Katja fragte uns also, mit ihrem leichten russischen Akzent, ob wir sie zu einem Glas Orangensaft einladen, während der Rohmer und ich eher skeptisch blieben konnten Freddy, Chris und Otze leider nicht Wiederstehen das Angebot anzunehmen. Im Nachhinein eine fatale Fehlentscheidung, den beim Blick auf die Preisliste offenbarte sich der wahre Preis des ''Orangensafts'': 30€!! Das entsetzen auf den Gesichtern ließ sich nur schwer verbergen, Katja schien die Sache jedoch ziemlich zu geniessen. Die eigentliche Sauerei folgte jedoch nach der Abzocke als die gute Katja Anfing zu tanzen. Mit Abstand die mieseste Stripnummer die ich jeh gesehen hab. Zu den klängen zum 90er Trash-Dancepop Klassiker ''We are going to Ibiza'' wackelte Katja völlig hölzern und unkoordiniert über die Bühne. Vor allem der Rohmer protestierte lautstark gegen das unprofessionelle Rumgehopse. Nur der Freddy der ihren BH öffnen durfte hatte etwas Spaß an der Sache. Im Nachhinein ist es schwer zu sagen ob Katja extrem untalentiert war oder ob sie einfach keinen Bock hatte. Eher enttäuscht verließen wir den Laden und machten uns zurück auf den Weg in Richtung U-Bahn.


7. Zurück im Hotel

Das U-Bahnsystem in Hamburg ist Ausgezeichnet, vor allem als Einwohner eines Orts in dem alle 5 Stunden mal ein Bus kommt, weiss man es zu schätzen. Die Frequenz von Zug zu Zug dauert ungefähr 5 Minuten. Der einzige Nachteil ist das die letzte U-Bahn um 23:55 kommt und dann ist Schicht im Schacht. Genau mit dieser letzten U-Bahn wahren wir dann auch nach unserer kleinen St. Pauli Exkursion wieder auf dem Weg in Richtung Hotel. An Ort und Stelle angekommen freute ich mich auf nichts mehr als auf ein warmes gemütliches Bettchen. Inzwischen wurde klar das wir nicht die einzigen im Hotel Panorama wahren und sich eine Menge anderer Reisegruppen aus dem ganzen Land dort befanden. Reichle, Tobi und Steve knüpften gleich mal Kontakte zu ein paar Mädels einer Reisegruppe aus Thüringen. Man hört ja sonst eher schlechtes aus dem Osten, aber nach dem ich einige der Mädels gesehen habe wurde klar das vielleicht nicht alle Solizuschläge eine Fehlinvestition wahren.....


Dienstag


8. Stadtrundgang

Eine weitere Redewendung versinnbildlichte sich an diesem Morgen und zwar ''Mit dem falschen Fuß aufstehen''. Als ich aufgewacht bin war ich noch müder als beim einschlafen. Zu allem Übel hatten Weber und ich auch noch das Frühstück verpennt. Ich hatte nur noch kurz Zeit um unter die Dusche zu springen und stürmte danach hektisch in die Lobby um doch noch ein bisschen Frühstück zu ergattern. Zu unserem Glück war immer noch etwas da, obwohl der große Rest der Stufe schon mit dem Frühstücken fertig war. Ich machte mir schnell ein paar Brötchen und trank eilig den ekelhaften Konzentrat-Orangensaft. Danach bleib noch etwas Zeit um die Sachen für den bevorstehenden Stadtrundgang zu packen.

Mit etwas Mühe schleppten wir uns in Richtung U-Bahn Haltestelle Billstedt, ein Marsch der sich im laufe der Woche zum alltäglichen Ritual mausern sollte. Wieder mal saßen wir im Mikrokosmos U-Bahn. Von den obligatorischen Anzugsträger Businessmenschen bis hin zu den Leuten die sich morgens um 9 schon das erste Bier reinpffiffen war alles vorhanden. Wir fuhren zunächst zum Berliner Tor und stiegen dann um in Richtung Jungfernstieg. Dort angekommen machten wir es uns zunächst an der Alster gemütlich. Das Wetter schien gar nicht schlecht zu werden, was sich jedoch im Laufe des Tages als grobe Fehleinschätzung erweisen sollte. Nach einer kurzen Wartezeit stieß schließlich unsere Stadtführerin zu uns und wir begannen erneut einen Stadtrundgang in 2 Gruppen, diesmal in Richtung Rathaus. Bemerkenswert an der Hamburger Altstadt ist vor allem der krasse Gegensatz zu St. Pauli. Statt heruntergekommener Spelunken gibt es in der Altstadt Edelboutiquen, angehäuft mit Waren die ich mir wahrscheinlich niemals leisten könnte. Die Fassaden sind sauber und schön Restauriert und bei weitem nicht so heruntergekommen wie manche Straßenzüge in St. Pauli, Über die Einkaufspassagen mit den eben erwähnten Luxuswaren ging es dann Richtung Rathaus. Wie es der Zufall so wollte fand an eben diesem Tag ein schwäbisches Weinfest am Rathausplatz statt. Ein Wink des Himmels, doch dazu mehr am Donnerstag. Die Stadtführerin erzählte uns mehr oder minder interessant die Geschichte des Hamburger Stadtzentrums und des Rathauses. Über das innere des Rathauses und die alte Börse ging es dann weiter in Richtung altes Zentrum. Das Wetter wurde zunehmend unruhiger und vor allem der Wind machte uns schwer zu schaffen. Wir betraten die Ruinen der Nikolajenkirche, dessen Namensgeber nicht nur ein fleißiger Geschenkebringer sonder auch gleichzeitig der Schutzpatron der Seefahrer ist (Was dem Namensgeber die Legitimation für eine Hamburger Kirche gibt). Über die engen Gassen und Fleete ging es dann langsam weiter in Richtung Speicherstadt. Wie man von unserer Führerin erfahren konnte war die Speicherstadt früher das Hauptwarenlager Hamburgs. Alle möglichen Kolonialwaren wie Gewürze und Stoffe wurden hier gelagert. Jeder der schonmal Anno 1602 gespielt hat kann sich das in etwas vorstellen. Während unseres kleinen Stadtrundgangs wurde das Wetter übrigens immer schlechter, Regen und ziemlich starker Wind machten uns zu schaffen.


9. Barkassenrundfahrt

Nach der Stadtführung entschlossen wir uns erstmal was zu Essen, ein schickes kleines, italienisches Restaurant bei der Nikolajenkirche schien grade günstig. Nach dem durchaus leckeren Essen ging es dann in Richtung U-Bahnhaltestelle Baumwall zur Barkassenrundfahrt. Nach einiger Zeit hatte sich dort auch die komplette Stufe eingefunden, auch der Kaffeesüchtige Stadtführer vom Vortag war Anwesend. Wie üblich hatten dann diejenigen Verspätung die am längsten Vorträge über Pünktlichkeit halten. So kam es das Reiseleiter Frühbauer und Müller erst im letzten Moment an Bord der Barkasse sprangen. Die Barkassenrundfahrt begann und an dieser Stelle möchte ich noch mal betonen das es eine wirklich gute Idee war nicht auf den Segelschiffturn auf der Nordsee zu gehen. Genau wie die gute Katja auf der Bühne im Striplokal, wackelte die Barkasse unkoordiniert über die Elbe. Zwar meinte unser Stadtführer dies sei nichts mit dem Wellengang auf der Nordsee, dennoch reichte er aus um die Gesichter einiger Klassenkameraden recht Grün aussehen zu lassen. Allgemein war die Barkassenrundfahrt eher mit einer U-Boot Rundfahrt zu vergleichen: Von allen Seiten schloss uns das Wasser ein. Von Oben von Unten und von der Seite. Über Tobis Sitzplatz gab es ein Leck wodurch das Wasser direkt über ihm in die Barkasse Tropfte. Im Vergleich zu den großen Containerschiffen wirkte unser kleines, schaukelndes Ausflugsboot ohnehin wie eine Nussschale. Nur einige sehr Abgehärtete wie der Benny und der Weber hielten es länger an Deck aus. Der Rest hockte im Inneren und genoss den Ausblick auf die Ströme von Wasser die über die Scheibe flossen. Völlig unbeeindruckt vom stürmischen Wetter zeigte sich nur unser Reiseleiter, man merkt das die Hamburger in Punkto Wetter ohnehin mehr einstecken können (Liegt vielleicht aber auch daran das sie es immer nur von hinten bekommen). Von der schwankenden Barkasse gelang es uns auch ab und zu mal einen Blick auf bekannte Sehenswürdigkeiten Hamburg zu ergattern, wie z.B. den Fischmarkt (Der noch am selben Abend unter Wasser stand) oder die Überreste der Asylbewerber Schwimmbote die es einst zuhauf am Elbufer gab. Nach ca. 2 Stunden war dann die fahrt, die für unsere Seekrankheitsgeplagten zum Martyrium wurde, dann auch vorüber. Aufgrund des extrem miesen Wetters entschlossen wir uns mit der U-Bahn zurück ins Hotel zu fahren.


10. Vorbereitung zum Saufgelage

Nach 10 Haltestellen waren wir wieder an der Haltestelle Billstedt, traute Heimat! Doch der Tag sollte erst jetzt noch richtig Interessant werden, denn was wärmt an einem kalten Tag besser als die Wärme von Innen? Deshalb machten der Patrick, Kjong, Manu, Sapse, Benny, Otze und ich machten uns also auf den Weg Richtung Penny Markt um etwas ,,Heizmaterial'' zu kaufen. Eigenartigerweise ist die Suche nach einem Penny Marktoder einem ähnlichen Supermarkt gar nicht so einfach wie man sich das in einer Millionenstadt Vorstellt. Wir Irrten erstmal ziemlich ziellos durch Billstedt bis uns endlich eine Hamburger Passantin (Mit einem wunderschönen Hamburger Slang) die richtige Richtung wies. So kamen wir schließlich im Penny Markt an. Ähnlich wie die Autobahnraststätte oder die U-Bahn ist auch der Penny Markt eine Art Mikrokosmos: Absolut jeder Penny Markt auf der ganzen Welt, ob in Ertingen, in Hamburg oder Timbuktu sieht exakt gleich aus, vollgepackt mit den selben Waren und wie es scheint auch den gleichen Leuten. Auf jeden Fall kamen bei mir einige Heimatgefühle auf, denn ich hätte ebenso im Ertinger Penny Markt sein können. Überhaupt machen solche Supermärkte wahrscheinlich den Hauptumsatz mit Alkohol, den auch viele Einheimische füllten ihre Einkaufswägen mit reichlich Klarem. Um mit dem ganzen Alk an der Hotelobby nicht allzu aufzufallen versteckten wir diesen ganz unauffällig in den altbekannten Plastiktüten des Penny Marktes. Total Überladen und mit reichlich klimpernden Penny Markt Taschen setzten wir uns Richtung Hotel in Bewegung. Leider gibt es über den Rückweg etwas trauriges zu Berichten. Bei der Überquerung der Straße hatten wir leider ein Opfer zu beklagen. Aus Kjongs Plastikeinkaufstüte löste sich leider ein Tetrapack Orangensaft und wurde sofort von einem herannahendem Fahrzeug Überfahren. Der Rest der Getränke und auch der Träger, erreichte aber unverletzt das Hotelgebäude. Das gesamte Zeug wurde umgehend in Otze, Chirs und Patricks Zimmer abgeladen, das ohnehin zum Sammellager für alle Arten von Waren verkommen war. Also ein Art Speicherstadt innerhalb des Hotels.


11. Das Saufgelage

Vor dem Saufen spielte ich allerdings noch eine kleine Runde Schach mit der Jules, man muss ja schließlich seine Gehirnzellen noch gebrauchen bevor man sie zerstört. Dann gings langsam mit dem Trinken los, das Patzkis Zimmer hatte sich inzwischen vom puren Lagerraum zu einer Spielhölle mit Saufgelage entwickelt. Fast die gesamte Stufe hatte sich in diesem Zimmer versammelt um zu trinken oder Poker zu spielen, während draussen der Sturm über Hamburg zog. Zunächst mal startete ich mit einem kleinen Saufspiel mit Janina, Patty und Jeanny. Das Phänomen bei solchen Saufspielen ist das ich Grundsätzlich nicht verstehe worum es geht, und genau so ging es mi rauch an diesem Abend. Ich musste also jede Runde trinken da mir die Regeln schon etwas konfus erscheinen. Nachdem also der Wodka zur Neige ging, trank ich noch einen ekelhaften Wodka-Bacardi Mix den die Janina gemixt hatte. Das Spiel war also zu Ende und fast niemand im Hotel mehr nüchtern. Nach zahlreichen Besuchen in verschiedensten Zimmern, landete ich zusammen mit Rist, Kjong, Weber und Bombe in Michaelas und Verenas Zimmer. Wahrscheinlich aus dem Grund weil es eines der wenigen Zimmer war wo es immer noch Wodka gab. Es folgte wieder ein kleines Saufgelage, und einige Erinnerungslücken. Ich kann mich nur noch daran Erinnern das der Weber ein halbes Glas Wodka exte und im Fernsehen Kalkofes Mattscheibe lief. Mit einem leichten Schwindelgefühl machte ich mich danach auf in Richtung Bett. Obwohl sich alles um mich rum drehte, schaffte ich es dennoch einzuschlafen...

Mittwoch


12. Der Morgen danach

Der Morgen danach ist immer das schlimmste. Durch den Schlafmangel und das ungesunde Essen war ich saumäßig verkatert. Mein Magen drehte sich um 360 Grad und mein Kopf fühlte sich an wie eine Baustelle. ,,Nie wieder Alkohol, zumindest heute nicht mehr'' schwor ich mir an diesem Morgen. Trotz all der Anstrengungen sollte noch ein Anstrengender Tag folgen. Ich schleppte mich also Runter in Richtung Frühstücksraum. Ich As ein paar Brötchen und spülte diese mit dem ätzendem Orangensaft Imitat herunter. Unterwegs sah ich noch einige leicht verkaterte Gesichter. Doch es gab keine Zeit den Restalkohol im Blut in Ruhe zu verarbeiten, denn gleich nach dem Frühstück folgte die fahrt zur Besichtigung der AOL-Arena. Das Navisystem lotste den Busfahrer sicher durch den Hamburger Verkehrsdschungel, während wir versuchten etwas zu schlafen. Mit einer kleinen Verspätung kamen wir an der AOL Arena an. Es erwartete uns bereits ein Führer der uns gleich nach der Ankunft ins innere des Stadions bugsierte. Im Gegensatz zum normalen Spielbetrieb gab es an diesem Tag keinen Rasen in der Arena sondern, aufgrund eines Red Hot Chili Peppers Konzerts, einen Boden aus Holzplatten. Wir besichtigten auch das innere des Stadions, dort gab es für die etwas gehobene Zuschauerkaste spezielle, recht edel ausgestattete Loungeräume. In solchen verbringen dann gehobene Firmenvorstände die Spiele in dem sie Champagner schlürfen während ihnen das Spielgeschehen im Prinzip am Arsch vorbei geht. Wir gingen also durch die Gänge des Stadions und kamen an Bildern vergangener Größen des HSV vorbei. Angeblich lief auch einer von ihnen an uns vorbei, jedoch hätte ich das ohnehin nicht gemerkt da ich außer vielleicht Franz Beckenbauer kaum einen Fußballspieler kenne. Doch auch sonst schien ein relativgroßer Teil der Klasse nicht sonderlich berauscht vom Fußball zu sein. Dies zeigte sich speziell im HSV Museum in welchem die gemütlichen Sitzmöglichkeiten von vielen zum schlafen genutzt wurden. Das aber ein solch großes Stadion doch einige zu Höchstleistungen anspornt, sah man z.B. beim Kjong der es schaffte ein Chilli Con Carne innerhalb von 3 Minuten zu verdrücken. Nach dieser Sportlichem Meisterleistung führte uns der Weg zurück in den Bus und mit diesem weiter in Richtung Lufthansa Werft.


13. Der Lufthansa Greis

Den Mittwoch konnte man auf jeden Fall als Besichtigungsmarathon bezeichnen, wir hatten zwischen den Programmpunkten kaum Zeit für eine Pause und erst recht nicht zum Essen. Zum Glück bewies der Weber etwas Weitblick und nahm uns noch aus dem Frühstücksraum des Hotels ein paar Äpfel mit, die zu meiner Mittagsration wurden. Nach einer erneuten Fahrt durch den Straßendschungel Hamburgs kamen wir schließlich an der Lufthansawerft an. Die Begrüßung war die bisher herzlichste die wir bei einer Betriebsbesichtigung bekommen hatten, vor allem weil uns Kaffe und Tee angeboten wurde. Nach einer etwas langwierigen Ausweiskontrolle bekamen wir erstmal einen Einführungsfilm und einen Vortrag über das Unternehmen Lufthansa zu hören. Interessant war vor allem das die Lufthansa Werft der größte Handwerksbetrieb in Norddeutschland ist und die gesamte Inneneinrichtung für die Flugzeuge der Megabonzen baut. Unglaublich schien vor allem zu sein das es tatsächlich Leute auf der Welt gibt die sich einen Privaten A 380 leisten können, wie etwa der Sultan von Brunei oder der Russische Milliardär Abromowitsch. (Von dem es auch später noch einiges zu hören geben wird). Unsere Klasse hatte inzwischen reichlich Erfahrung mit allen Arten von Betriebsbesichtigungen, egal ob Blank in Riedlingen oder Mercedes in Stuttgart. Nun war es an der Zeit auch die Lufthansa näher kennen zu lernen. Es erwartete uns ein etwa 2 zweistündiger Rundgang durch das Werksgelände. Doch davor noch eine kleine Anmerkung zu den Werksführern: In großen Firmen sind diese meist Mitarbeiter die sich nach der Rente nicht vom Betrieb verabschieden wollen und deshalb eingestellt werden um Reisegruppen herumzuführen. Genau mit dieser Art von Werksführer sahen wir uns konfrontiert. Ein man dessen Name mir leider entfallen ist, aber das macht nichts weil dieser sich ja nicht mal den Namen seines Kollegen merken konnte. Er war ein älterer Herr mit einem Stasi-gedenk Trenchcoat und einem dazu passenden Hut. Auf der Straße würde man entweder vermuten das er zu den Zeugen Jehovas gehört oder ein IM der Stasi ist. Auf jeden Fall bewies er während des Rundgangs Ausdauer und hetzte uns recht flott von Werkhalle zu Werkhalle, wahrscheinlich vor allem um dem draussen tobendem Sturm zu entkommen. Jener sorgte auch dafür das Bombes Mütze beinahe Abhanden kam, erst im letzten Moment konnte diese den klauen des tobenden Orkans entrissen werden. Vor der Führung gab es allerdings noch einen ausführlichen Sicherheitcheck, ähnlich wie am Flughafen. Wir mussten alle Rucksäcke durchleuchten lassen und durch einen Metalldetektor laufen. Das Sicherheitspersonal machte den Eindruck als würden wir einen Besuch im Weißen Haus machen und benahm sich auch entsprechend unfreundlich. In den Hangars konnten wir vor allem etwas ältere Maschinen bewundern die sich zur Zeit in der Reparatur befanden, so wie etwa eine Maschine des Saudischen Königshauses oder ein Flugzeug der Air India (Mit passenden Ornamenten an den Fenstern). Was uns der Führer erklärte, war das viele kleine Bauteile, vor allem die der Propeller schweinemäßig teuer und kompliziert seien. Ebenfalls bewies er einen untrüglichen Instinkt einer jeden Aufsichtsperson dem Steve gegenüber. Nachdem dieser ein wenig rumgealbert hatte wurde er von unserem Führer kurzerhand an die kurze Leine genommen. ,,Du bleibst jetzt bei mir'' knurrte er ihm entgegen. Aber auch sonst verhielt er sich uns gegenüber äußerst rigoros, ,,Ihr da, schaut gefälligst her!'' schnauzte er uns regelmäßig an. Aber auch auf meine Frage zum Flugzeugtriebwerk während des Startens reagierte er äußerst irritiert und beinahe aggressiv. Auch als Herr Müller die Frage wiederholte, schien dies seinen Ärger nur noch zu steigern. Nach rund 2 Stunden war die Werksführung schließlich zu Ende und es gab auch reichlich interessantes zu sehen. Der nächste Punkt auf dem Tagesplan war das Musical, doch vorher gab es noch eine kleine Verschnaufpause im Hotel.


14. Das Musical

Gleich nach dem Aussteig aus dem Bus bewegten sich Otze und ich eilig in Richtung Dönerbude. Wenn man, wie an diesem Tag, nichts außer einem kümmerlichen Apfel gegessen hat, kommt einem eine einfache Hamburger Dönerbude wie das Paradies vor! Ich kann mich auch nicht Erinnern wann mir ein Döner so gut geschmeckt hat wie an diesem Tag. Nach diesem kleinen Snack blieb uns noch ein wenig Zeit zum Ausruhen. Wir gingen also ins Hotel und machten uns für das Musical bereit. Die Fahrt zum Musical erledigte mal wieder unser treuer Busfahrer. Als wir an der Herbertstraße vorbeifuhren drängten alle Mädels in Richtung Fenster um einen Blick rein zu werfen. Jedoch war vom Bus aus kaum etwas zu sehen. Auf dem Busparkplatz vor dem Theater in dem das Musical stattfand, bewies unser Busfahrer all seine einpark und rangierkünste. Er bugsierte den Bus knapp 1mm an einer Säule vorbei und parkte danach exzellent in die Lücke ein, eine wahre Glanzleistung. Wir stiegen aus und gingen ins innere des Theaters, Das Theater war äußerst luxuriös eingerichtet, selbst die Toilette war edler uns sauberer als so manches Restaurant das mir bisscher so begegnet war. Doch ich habe FiMa schließlich nicht umsonst belegt und weiss: Was edel aussieht das kostet! (Ausser Sabrina vielleicht) , (Sorry für das dumme Wortspiel ;) ). Jedenfalls stellte sich meine Vermutung als Richtig heraus denn im inneren des Theaters hatte es gefühlte 30 Grad und die Getränke waren alles andere als günstig. Für 0,2L Orangensaft musste man bereits satte 3€ zahlen (Ich weiss das es auch noch teurerer geht, aber dort tanzten ja nicht mal nackte Mädchen auf dem Tisch!). Nach einer kurzen Wartezeit begann auch schon das Musical. Dazu noch mal etwas Vorweg: Ich habe von Natur aus einen Vorbehalt gegen Musicals, das liegt vor allem an einer schlimmen Kindheitserinnerung. In der 6. Klasse quälte uns unser Musiklehrer ständig mit furchtbaren Musicals wie ''My Fair Lady''. Das ist der Grund warum ich ziemlich skeptisch war ins Musical zu gehen. Doch es stellte sich dann als bei weitem nicht so furchtbar heraus, im Gegenteil: Die Schauspieler waren sehr gute, die Bühnendeko einfach klasse und die Tanzchoreographie einfach Ausgezeichnet. In so einem Musical steckt einfach eine Menge Arbeit und die Akteure machen einfach einen klasse Job. Alles in Allem istzu sagen das sich auf jeden Fall gelohnt hat, besonders die Live Bigband überzeugte. Aber auch die blonde Schauspielerin mit dem knallengen Body war nicht zu verachten;) Nach dem Musical ging es dann erstmal wieder zurück ins Hotel.


15. Chillen im Einstein

Der Abend im Hotel verlief nach dem stressigen Tagesprogramm sehr gemütlich. Patzki, Michaele, Verena, Bombe, Otze, Darja, Jules, und ich saßen in einer gemütlichen Runde im Einstein. Obwohl die Mädels mich zu einem Cocktail verführen wollten, blieb ich meinem Vorsatz vom Morgen Treu und trank an diesem Abend nichts. Otze und Bombe tranken ein paar Zombies und Jules pfiff sich eine Menge Weißweinschorle rein. Auch sonst gingen eine Menge verschiedenster Cocktails über den Tresen. Bombe und ich bestellten noch eine Pizza während Otze sich einen xxl Hamburger reinzog. Nach dem Essen verließen wir das Einstein und gingen ins Hotel zurück. Wir machten es uns in Michaelas und Verenas Zimmer gemütlich. Ich versuchte mir trotz Protest noch die Stargate Wiederholung im Fernsehen anzugucken. Absolutes Highlight dieses Abends war allerdings Michaele im Schlabberoutfit und Handtuch auf dem Kopf. ,,Ich hab keine Lust mir jetzt ne Jeans anzuziehen, ihr wisst ja wie ich sonst aussehe''. Nach einem Fachgespräch über BH's und sonstiges versautes Zeug machte ich mich schließlich auf den Weg Richtung Bett um für den nächsten Tag ausgeschlafen zu sein.

Donnerstag


16. Bloom & Voos

Das Frühstück wurde allmählich zur Routine, obwohl wir relativ früh rausmussten, war ich einigermaßen Fit. Es stand uns erneut eine Werksbesichtigung bevor, diesmal ging es zu einem Urgestein der Hamburger Wirtschaft: Die Bloom und Voos Werft. Wir stiegen in die mittlerweile wohlgekannte U-Bahn und fuhren 10 Stationen bis zu den Landungsbrücken. Wir durchquerten erneut den alten Elbtunnel und standen schließlich vor dem Eingang der Werft. Nach etlichen Betriebsbesichtigungen und unzähligen Kilometern zu Fuß, hielt sich die Begeisterung jedoch in Grenzen. Der Einführungsfilm von Bloom und Voss wurde deshalb vor allem zum schlafen genutzt. Danach folgte die Betriebsbesichtigung, wir erhielten erneut die Obligatorischen Kopfhörer mit Funkgerät um den Führer auch gut zu verstehen. Ähnlich wie bei der Lufthansa handelte es sich um einen ausrangierten Mitarbeiter der zusätzlich zur Rente noch Betriebsbesichtigungen durchführte. Die erste Halle unterschied sich kaum von der Werkstatt für Flugzeugteile bei der Lufthansa: Eine Menge Stahl, eine Menge Bauteile und viele Schweisser bei der Arbeit. Zum Schutz vor dem ständig hin und herfahrenden Kran bekamen wir noch einen schicken weissen Helm. Für den Fall das uns ein Tonnenschweres Schiffsrumpfstück auf den Kopf fällt eine Art Lebensversicherung. Auch bei Bloom und Voos stießen wir auf den allgegenwärtigen Abramowitsch der sich hier eine neue Megajacht bauen ließ. Die zukünftige Größe dieser Jacht ließ sich anhand der Einzelteile bereits erahnen. Erahnen ist übrigens auch ein gutes Stichwort beim Thema Wetter. Beim Anblick des Himmels murmelte unser Führer ständig ,,Ah, da braut sich was zusammen'' und tatsächlich: Es ging ein gewaltiger Wolkenbruch über uns runter. Er dauerte jedoch nicht allzu lang und wir setzten unseren Rundgang in Richtung Trockendock fort. Inzwischen hatte viele erkannt das sich die Kopfhörer des Funkgeräts auch wunderbar mit dem MP3 Player verbinden ließen und so wurde das Geschwafel des Führers durch Musik ersetzt. Der Trockendock kam endlich dem Nahe was ich mir persönlich unter einer Werft vorgestellt habe: Große Schiffe beim Umbau. Dies war eindeutig der interessanteste Teil der Bloom und Voos Besichtigung, da wir uns Nah den riesigen Schiffen befanden die dort Repariert wurden. Unser Führer redete ohnehin nur noch ,,für diejenigen die es interessiert''. Nach dem Rundgang gingen wir zurück zu dem Raum in dem wir den Einführungsfilm gesehen hatten. Dieser war inzwischen Randvoll mit schwerbewaffneten Marinesoldaten. Wir holten uns unsere Kameras und Rucksäcke zurück, die Aufgrund der nationalen Sicherheit in einem kleinem Raum eingeschlossen wurden. Wir gingen noch ein letztes mal durch den alten Elbtunnel, zurück in die Stadt.


17. Die Odyssee

Otze, Bombe, Weber und ich beschlossen in die Stadt zu gehen. Was danach folgte kann man getrost als Odyssee bezeichnen. Zunächst ging es Richtung Rathaus zum Mittagessen. Nach kurzer Zeit fanden wir auch einen McDonalds und aßen ein wenig ungesundes Fast Food. Kurz danach folgte (vielleicht als Strafe für den fettigen Fraß) ein plötzlicher aber heftiger Regenschauer. Doch genau so schnell wie dieser losgegangen ist hat er auch wieder aufgehört. Wir machten uns also weiter auf den Weg in Richtung Einkaufspassage auf einen kleinen Einkaufsbummel. Einkaufsbummel sind eine interessante Sache, meistens läuft man völlig ziel und orientierungslos durch Läden ohne sich großartig was anzugucken. Genau so erging es uns auch, wir liefen relativziellos durch Klamottengeschäfte und standen vor allem den Verkäufern im Weg. Gekauft wurde natürlich nix, stattdessen liefen wir einfach im Gänsemarsch durch die Läden ohne uns wirklich etwas anzusehen. Es dauerte eine Weile bis wir schließlich durch einen glücklichen Zufall ein konkretes Ziel für unsere bis dahin doch sehr ziellose Suche erhielten. Als sich Bombe entschlossen hat sich doch noch ein paar glitzernde Anhängsel für seine Mütze zu kaufen standen Otze, Weber und ich nichts ahnend vor dem Laden. Es folgte etwas was man als Wink des Schicksals bezeichnen könnte. Eine junge, etwas hektische Frau mit einem Mikrofon in der Hand fragte uns ob wir Lust auf ein Radiointerview hätten. Wir sagten zu und sprachen ein paar Worte an die Hörer von Oldie 85 FM. An dieser Stelle noch allgemein etwas zum Thema Radiointerviews: Sie sind grundsätzlich gefaket !!!! Wir mussten beispielsweise die Moderatoren grüßen, die uns natürlich gänzlich unbekannt waren. Außerdem musste ich angeben aus Hamburg Billstedt zu kommen, da gleich 2 Interviewpartner aus dem Schwabenland für den Sender nicht in Frage kommen. Schließlich stellte Otze der netten Frau vom Radio die schicksalhafte Frage die unseren weiteren Weg erheblich beeinflussen sollte: ,,Gibt es hier einen Laden mit Metal T-Shirts???''. Die Frau erklärte uns das wir am besten in der Feldstraße suchen sollten, der weg dorthin sei nicht schwer, einfach nur ein paar Stationen weiter Richtung St. Pauli. So machten wir uns auf den Weg in Richtung Feldstraße auf der uns noch viele Gefahren erwarten sollten. Wir stiegen also in die U-Bahn Richtung St. Pauli und fuhren weiter in Richtung Feldstraße. Wir stiegen an selbiger aus und wanderten erstmal ein Weile umher. Überraschenderweise stießen wir nicht auf einen T-Shirtladen sondern auf eine Real-Markt Eröffnung. Vordem Eingang gab es etwas schier unglaubliches! Einen Freibierstand! Unmengen an Gratis-Bier und zwar auch noch das feine Holstein vom Fass. Natürlich genehmigten wir uns erst mal einen Plastikbecher voll. (Gläser wären bei diesem ,,Preis'' wahrscheinlich eh zu viel des guten). Nach dem Genuss des Freibiers, betraten wir schließlich den Real Markt. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere an meine Anmerkungen zum Penny Markt in Billstedt. Dort heisst es ja das der Penny Markt in Hamburg sich kaum von einem in Ertingen unterscheidet. Doch dies gillt nicht für einen Real Markt! Im Vergleich zu einen Hamburger Real Markt wirkt ein schwäbischer Supermarkt wie eine Puppenstube. Zwar gibt es dort die selben Artikel zu kaufen, doch die Regale sind um das 10 fache größer. Außerdem stehen diese gefühlte 10 Meter von einander weg. Gut, wir standen also in diesem Supermarkt der anscheinend für Riesen gebaut wurde und versuchten einen Eistee zu kaufen. Zwischen den unendlich langen Regalen kam ich mir langsam vor wie ein Zwerg (Jetzt weiss ich wie sich Janina in einem normal großen Supermarktfühlen muss). Interessanterweise ist der Real Markt in der Feldstraße zweisprachig: Deutsch und Türkisch. Anscheinend wurde dort die Integration aufgegeben und man versucht es mit mehr pragmatischen Methoden. Wir gingen also wieder heraus und stellten fest das der nette Mann mit dem Freibier grade Pause machte. Enttäuscht suchten wir also weiter den Laden mit den Metal T-Shirts. Wo es Freibier gibt sind Punks allerdings nicht weit. Es lockt sie an wie Motten das Licht. So dauerte es nicht lang bis uns die ersten über den Weg liefen. Zum Glück war der Otze dabei, er sich herrlich mit allen Arten von Gammlern versteht. Wir standen also 2 Punks gegenüber. Interessanterweise stellte sich heraus das einer von ihnen ein alter Kollege von Otzes alten Schulkamerad war. Er hatte den Treffenden Namen Fußpilz und stammte eigentlich aus Kisslegg. Der andere war weit weniger familiär. Seinen Namen hab ich nicht mitbekommen, er selbst hätte sich aber wahrscheinlich ohnehin als Jesus oder Satan vorgestellt. Während man mit Fußpilz noch erstaunlich vernünftig Reden konnte und er uns auch freundlich den Weg zum Metal T-Shirtladen weißte, war dies mit seinem Kumpel leider nicht möglich. Fußpilz's Kumpel führte ein äußerst wirres Gespräch mit dem Bombe. Obskure Verschwörungstheorien, verrückt Phantastereien und Bruchstücke von Rolling Stones Texten waren das einzige was ich annähernd aus seinen Worten entnehmen konnte. Allgemein machte er den Eindruck als hätte er sich mehr LSD eingeworfen als auf dem gesamten Woodstock Festival zu finden wäre. Wir verließen also beide und begaben uns mit Fußpilzs Beschreibung weiter in Richtung T-Shirtladen. Auf dem Weg kam ich noch an dem wahrscheinlich geilsten Plattenladen vorbei in dem ich je gewesen bin! Groove City in der Feldstraße. Während Bombe und Otze weiter Richtung T-Shirtladen marschierten, begaben sich Weber und ich in den himmlischen Plattenladen. Für einen Hip-Hop Fan war dieser Laden wie ein Acid-Shop für einen Hippie! Während mich der Weber mit irgendwelchem Zeug über seine Großcousine zutextete, begutachte ich die hervorragende Auswahl an Hip-Hop Platten im Laden. Ich kaufte schließlich Entroducing von DJ Shadow und musste den geradezu göttlichen Laden leider wieder verlassen. Da Otze den T-Shirtladen für einen Metaler eindeutig zu teuer fand, machten wir uns wieder wieder auf den Weg zum Hotel.


18. Der Reeperbahn Marathon

Nach diesem kleinen Ausflug ins Hamburger Einkaufsparadies hieße es erstmal eine Runde im Einstein chillen. Ich aß ein leckeres Nudelgericht um mich dann auf den letzten Trip nach Hamburg vorzubereiten. Kjong, Benny, Lander, Rohmer, Rist, Johnny und ich machten uns danach mit der U-Bahn ein letztes mal auf den Weg in die City. Erster halt war der Rathausplatz. Das erste mal in der ganzen Woche gab es ausgezeichnetes Wetter, der Himmel war wolkenfrei und die Dämmerung legte die ganze Stadt in ein wunderbares Licht. Als erstes suchten wir etwas zu mampfen, das schwäbische Weinfest kam da gerade richtig. Einige bestellten sich Schupfnudeln, die allerdings eher an eine schleimige, breiige Pampe erinnerten als an Nudeln. Wir liefen danach noch durch einige Einkaufspassagen und lieferten einige Gesangseinlagen im Aufzug ab. Danach ging es noch ein letztes mal in Richtung Reeperbahn. Wir fuhren mit der U-Bahn nach St. Pauli und liefen zunächst mal Richtung Herberstraße. Für alle denen der Zugang verwehrt wurde, kann ich das ganze mal ein wenig beschreiben: Die Herberstraße ist eigentlich eine gewöhnliche Einkaufstraße mit Schaufenstern. Sie unterscheidet sich lediglich durch das Angebot an Waren mit anderen Einkaufspassagen. Die Schaufensterpuppen sind lebendig und bieten sich selbst zum Verkauf an. Bis auf eine etwas völlige, sehn diese auch durchaus nicht schlecht aus. Bei vielen fragt man sich sogar warum sie es nicht zu mehr gebracht haben als zur Auslegewahre der Herbertstraße. Selbige ist nicht besonders lang und so waren wir auch schnell wieder raus. Wir begaben uns weiter Richtung große Freiheit. An diesem warmen und trockenem Donnerstag war natürlich viel mehr los als am völlig verregneten Montag und so hatten wir eine kleine Ahnung vom Partyleben am Wochenende. Zuerst ging es in den 99 Cent Club, der allerdings mehr als überfüllt war. Wir gingen also weiter durch die große Freiheit und bleiben vor einem Laden stehen in dem gerade eine Tänzerin an der Stange tanzte. Im Halbkreis versammelte sich so ungefähr die halbe Stufe um den den Laden, als plötzlich der Besitzer erschien. Er führte eine kleine Geste mit der Hand und sagte: ,,Ei Jungs, ich lad euch ein.'' Lag es etwa am eloquenten Auftritt des Fima Kurses, das die respekteinflösende Redlightgröße uns zu einem Drink einlud?? Es konnte auf jeden Fall kein Zufall sein das fast der gesamte Fimakurs zu einem Drink eingeladen wurde. Wir gingen also in den Club, genossen ein paar Gratisdrinks und begegnenden einigen Mädels aus der Stufe die ebenfalls im Club waren und tanzen. So schön es auch war, die Zeit drängte. Es war wurde langsam Zeit den Club zu verlassen und in die letzte U-Bahn einzusteigen. Da der Steve anscheinend keine Ahnung vom lesen einer Uhr hatte hetzten wir wie die Wahnsinnigen über die ganze Reeperbahn. Die gesamte Stufe setzte zu einem Spurt an, der nicht nur die Penner am Straßenrand und die Türsteher vor den Clubs verwirrte. Beim rennen sah ich aus dem Augenwinkel noch den guten alten Fußpilz der auf de, Gehweg saß. Nach diesem Endspurt kamen wir schließlich völlig fertig an der U-Bahnhaltestelle an und fuhren zurück ins Hotel. Da der Weber eingeschlafen war musste ich noch einen Mordradau machen um in mein Zimmer zu gelangen.

Freitag


Lieder hat auch die schönste Studienfahrt ein Ende, nach einem kurzen Frühstück machten wir uns wieder auf dem Weg in Richtung Schwabenland. An der Raststätte kam es noch zu vereinzelten Konflikten mit rabiaten Rentnern aus der Schweiz und zum Beschuss durch Micky Maus Spielzeug. Nachgeschlagenen 8 Stunden fahrt kamen wir schließlich wieder in Bad Saulgau an. Gezeichnet durch den Schlafmangel, aber auch voll mit neuen Eindrücken und Erlebnissen.

Epilog: Diese Woche war einfach klasse! Das lässt sich ohne Vorbehalt sagen. So abgedroschen es auch klingt, aber ich denke wir haben die ,,Seele'' der Stadt kennengelernt und vieles neues Erfahren und Erlebt.

Veröffentlicht von Hemphans am 2007-07-14

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