Ferienverlängerung?
Stellt euch vor, ihr liegt am Strand, irgendwo in der Karibik zwischen zwei Palmen. Und ein Duzend knapp bekleidete Mädels streiten sich in der tief liegenden Sonne darum, wer euch einen Cocktail anbieten darf. Und plötzlich klingelt der Wecker. Ihr stellt fest, dass es Montag morgen ist und die Ferien vorbei sind. Was euch bleibt, sind wahrscheinlich die Erinnerungen an die vergangene Fasnetszeit, die schönen , freien Tage, aber vorallem die Uri Geller Sendung auf Pro7, die unser Matthäus an anderer Stelle satirisch unter die Lupe nimmt. Nach dieser Erkenntnis bewegt ihr euch vor den Spiegel und fragt euch, welcher pinkte Elefant euch über die Haare gerannt ist, aber er führt kein Weg daran vorbei: Heute ist wieder Schule angesagt!
Ich stolperte mehr oder weniger in das Schulgebäude und sah wahrscheinlich verplanter aus die der Bebauungsplan vom Wagenhausener Campingplatz, aber das hielt mich nicht davon ab, meinen Mitschülern aus dem anderen Kurs einen guten Morgen zu wünschen. Nachdem sich ein paar verschlafene Gesichter dazu motiviert hatten, mich ebenfalls zu begrüßen, begann ich eine kleine Runde beginnend beim Sekretariat in in Richtung DV-Räume zu gehen. Auf dem Weg traf ich Ingo, der mit einer nagelneuen, roten Jacke da stand, die ich selbstverständlich loben musste. "Die hab ich von meiner Oma bekommen", meinte er nur. Ich wies ihn aber darauf hin, dass er noch etwas weißes, wahrscheinlich Zahnpasta am Mund hatte. "Siehst, deswegen putz ich mir nie meine Zähne", sagte ich und zog weiter, denn der VBRW-Raum war sehr anziehend. Im Gang stand noch Arjanits Ranzen und ich dachte, ich trage ihn ins Klassenzimmer. Dort angekommen, stieß ich auf Jessi, die Otze gerade nachträglich zum Geburtstag gratulierte. Eigentlich keine schlechte Idee, dachte ich mir. Denn so eine SMS kann halt doch kein Handschütteln unter Männern ersetzen. Ich erzähle dann von den kuriosen Sachen, die ich am Morgen in meinem Ranzen fand. Kuriose Sachen, die vor den Ferien noch an der Obsttheke zu finden waren. Jessi meinte nur, ich solle doch bitte nicht weitererzählen. Musste ich auch nicht, denn Ari kam gerade rein und sah seinen Ranzen. Ich sagte ihm, dass ich ihn reingetragen hätte, damit er ihn draußen sucht. Aber ich nachher sagen kann, dass ich es nur gut gemeint hätte und ihm eine Last abnehmen wollte. Bin ja ein paar Jährchen jünger wie unser Freund aus Buchau. Dave war krank, ich musste die Wintersporttagsachen allein managen. Ich hatte sogar den Zettel dabei, aber Keiner meiner Mitschülerkollegen war in der Lage, mir den Geldbetrag zu übergeben. Am Tag drauf erwies sich das sogar als vorteilhaft. Während sich Herr Seitz um die Entschuldigungen kümmerte, blätterten Otze und ich in einer alten Ausgabe des Focus. Dort fanden wir einen Beitrag über die NPD und wir suchten uns unseren Lieblingsnazi raus. Meiner war der, wo mit dem Mund so ne lustige Schnute zog, während Otze den Glatzkopf bevorzugte, der eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem Nachbar hatte. Danach entdeckte ich die Schokobons in meinem Ranzen. Wir wetteten, ob Sabrina Guse es haben möchte, wenn wir es ihr anbieten. Ich tippte auf "nein", Otze zwangsweise auf ein "ja". Also los ging's: "Sabrina, magst du ein Schokobon?" - "Nein ..." - Wette gewonnen. Als nächstes war Anne dran. Wir waren uns einig, Anne nimmt es. Erneut fragten wir - und Anne zögerte nicht, uns mitzuteilen, dass sie es gern haben würde. Ich warfs auf die andere Seite des Klassenzimmers. Sie fing es sogar, zur Freude von Verena und Co. Danach war Herr Seitz mit den Entschuldigungen fertig und wir widmeten uns den ersten Themen des Lebens: BWL, Abi und Co. Ich faltet dann aus einer Postkarte vom Focus ein Boot, malte ein Herz und schrieb "für Sabi" drauf. Sie freute sich so sehr wie Matthäus auf Uri Geller und bedankte sich artig. Ich nahm dann Otzes Kugelschreiber, malte diverse Tiere und gab ihnen einen Namen. Der Grund dafür ist, dass es nicht irgendein Boot war, es war die Arche Noah. Und so kam Goleo der Löwe, das Schwein Mrs. Piggy, der Wurm Wurmi und eine Gans an Bord. Leider mussten das schlecht gemalte Hundeschaf in der Sintflut ertrinken. Noah trug übrigens ein T-Shirt mit der Aufschrift "Traummann" und wir fragten uns, ob er eigentlich ne Frau hatte. Die Stunde war dann schneller vorbei wie deine Doppelfolge CSI Miami - und ich hatte die Ehre, nach Hause zu gehen, da unser Leiter der FiMa AG verhindert war.
Den Dienstag morgen begann ich damit, die Cover für die Abizeitung runterzuladen und zu drucken. Freddy, Jeannie und Adriana waren geplant. Und eigentlich hole ich jeden morgen unsere süße, kleine Vivien ab. Aber ich vergaß die Zeit und war dann so knapp dran, dass ich ihr leider keine "Hey-ich-hol-dich-ab"-SMS schreiben konnte. Ich kam dann in der Schule an, wo mich dann gleich die Vivi empfing und erzählte, dass sie ihr Handy ins Bad mitnahm und dachte, ich würde ihr jeden Augenblick schreibe. Aber als es dann Viertel nach 7 war, musste sie dann aber zu Fuß laufen, da es ihr sonst nicht reicht. In DV dann erwähnte Herr Gruber meine Anmeldung zum mündlichen Abiprüfung. Außerdem schrieb er sich die Themen auf, über welche wir eine Webseite erstellen. Letzte Woche war ich ja Fieber sei Dank nicht wirklich aufmerksam in DV, so dass ich nur am Rande mitbekam, dass ich an der neuen Schulhomepage mitwirken sollte. Als ich Herrn Gruber darauf ansprechen wollte, merkte er lediglich an, dass meine Arbeit in zwei Wochen umsonst wären. Wirklich verstanden hatte ich das zwar nicht, aber eine Seite über Rom, Backstreet Boys und Co sind leichter als eine so umfangreiche Seite wie für die Schule. Auch wenn ich es gerne gemacht hätte. Es war erlaubt, die Seite auch in Partnerarbeit zu erstellen. Sonja war dieser Idee nicht abgeneigt und wir standen folglich vor der Frage, welche Wissenslücken unsere Seite denn schließen sollte. "Wir machen über Rom, das ist cool" - "Nö, das ist doch langweilig ... 5 Millionen Einwohner, 8% Arbeitslosigkeit ... interessiert doch keinen" - "Ich find Rom aber cool" - "Ich find CD Rom cool!". Und nach einer endlosen Diskussion über fiktive Orangenfabriken einigten wir uns auf eine Stadt in unsrer Umgebung, da wir damit am flexiblesten sind. In der zweiten Stunde war Herr Gruber einen Moment draußen. Ich nutzte die Chance, mich von meinem Stuhl zu entfesseln und ziellos im Raum herumzulaufen. Ich besuchte Otze, der fleißig an seiner Metal-Seite bastelte, bis es an der Tür klopfte. Da ich nur einen knappen Meter daneben stand, öffnete ich sie gleich und hoffte, dass kein hochrangiger, strenger Lehrer dahinter stand. Aber ähnlich wie bei Herzblatt verschwand die Wand zwischen uns und so n Mädel stand vor mir. Sie fragte nach Herrn Gruber, aber ich musste sie enttäuschen: Er war außer Haus. Ich saß wieder zu Sonja und bemerkt, dass meine liebe, knuddelige, blonde Ines weggesessen war. Ines wollte natürlich eine Homepage über Pferde machen. Es klopfte erneut. Es war Herr Müller. Ich hörte nicht, was er fragte, aber ich sagte treffsicher, dass Herr Gruber nicht da wäre. Aber er wollte mich, sagte Onkel Sam und ich ging nach draußen. "Steve, hast du deine Kamera dabei?" - "Ja, hab drei Stück dabei, aber bei zwei ist der Akku leer" - "Gut, dann nimmst du die mit dem vollen Akku, dann darfst du scharfe Fotos machen." - "Mit der Patti?" - "Ja, mit der Patti", meinte er lachend. Denn Patti stand daneben, sowie Anne. Hintergrund war, dass der Medienkurs Plakate für den Informationstag erstellte, auf dem die verschiedenen Schularten dargestellt werden. Auf diesen Plakaten sollten auch die Schüler "im Einsatz" zu sehen sein. Hauswirtschaft'ler beim Kochen, Pflegeschule beim Pflegen und so weiter. Nachdem es zur Pause geläutet hatte, suchte ich schnell die unglaublich tolle Janina, die mir ihre Hilfe bei meiner geplanten Überraschung zugesagt hatte. Kleine Rückblende: Ich schaute bei eBay nach T-Shirts und fand ein wirlich schönes Franz-Ferdinand T-Shirt. Franz Ferdinand ist eine Indie-Band, für die unsere Julia-Jutta sehr viel Sympathien zeigt. Also was liegt da näher, das Teil zu kaufen und sie damit zu überraschen? Ihr wisst doch, dass ich einen Fable für Geschenke hab'. Ich hatte es in eine fertige Geschenkschatule eingepackt. Darin lag eine Kamera mit sehr schwachem Akku, der sie beim Aufmachen hätte filmen sollen. Janina sollte das Paket in ihrem Schulranzen legen. Frau Rheingans wollte eben abschließen, aber sie konnte sich noch dazwischen schieben und das Überraschungspaket in ihre Schultasche legen. Ich wartete gespannt, ob es geklappt hat - und sie grinste mich lachend an. "Hat geklappt". Ich war erleichtern und gespannt zugleich, wie sie denn reagieren würde. Nach der großen Pause hatten wir Englisch. Frau Brack fragte gleich, wer denn Bücher dabei hätte und wie erwartet streckte die Mehrheit der Klasse. Sozial wie ich bin, unterstützte ich Frau Brack beim Holen der besagten Bücher und rollte dann mit so einem tollen, blauen Wagen ins Klassenzimmer. Unser altes Thema, GM-Food war abgeschlossen und wir begannen mit dem Topic "Adverts", was frei übersetzt so viel wie "Werbung" bedeutet. Wer jetzt denkt, dass man jetzt sogar in der Schule von Bannern, Plakaten und Co übersät wird, muss ich leider enttäuschen, wenn eine Werbung ist mehr als nur eine nervige Filmunterbrechung. Und so unterhielten wir uns über verschiedene Zeitungsanzeigen, die im Buch abgedruckt waren. Aber bevor es euch zu langweilig wird, erzähl ich euch, wie die Jutta-Überraschungsstory weiter geht. In der kleinen Pause wollte ich gerade den Raum verlassen, bis mir dann die liebe Jutta mit einem lächeln und voller Freude auf mich zu kam. Sie umarmte mich und war total happy. "Danke Steve, das hat mich total gefreut! Sowas wollt' ich schon immer mal haben!". Und wir unterhielten uns die ganze kleine Pause und sie war meiner Meinung nach sogar noch "erfreuter", wie ich es mir erhofft hatte. Ich freute mich dann auch sehr, dass die Überraschung geglückt und meine Lieblings-Colt-Fahrerin happy war. Was will man mehr? Zum Beispiel, dass der Akku der Kamera durchgehalten hätte, aber die Aufnahme stoppte irgendwann und die entscheidende Stelle war nicht mehr drauf. Aber Frau Brack machte schon so eine "Steve-bitte-komm-rein"-Geste und ich musste mich leider von der lieben Ostracherin verabschieden. Ich ging dann wieder ins Klassenzimmer, wo ich dann den blauen Wagen entdeckte. Lukas kam dazu und wir schoben uns durch die Gegend und machten tolle Stunts. Mähne hatte bedenken, dass er jeden Augenblick zusammenkrachen könnte. Aber meine 120 Kilo und die 140 vom Lukas hält so ein Plastikrollwägelchen schon aus. Und wir behielten recht. Nach dieser Aktion setzten wir unseren Arbeitsauftrag fort. Wir mussten uns Werbesprüche für verschiedene Produkte ausdenken. Meine Gruppe bestand aus Lukas, Vivien und mir. Zuerst begannen wir mit den Schuhen. Mir viel dann der Spruch "We walk wide with waterproof walker shoes" ein. Ich kam dann auf die Idee, es an der Tafel zu visualisieren. Ich schleifte Lukas nach vorne und erzählte ihm, dass wir doch irgendwie Jesus oder Noah auf Wasser laufen lassen sollten. Und so malte ich einen Berg, auf dem ein Schiff mit Tieren (Goleo und Mrs. Piggy) stand. Lukas malte das Meer bzw. die Sintflut. Neben dem Schiff, auf dem Wasser stand Noah - mit "waterproof Walker-Shoes", versteht sich. Denn die sind ja bekanntlich so wasserdicht, damit man auf Wasser laufen kann. Sogar auf einer Sintflut. Unsere zweite Kreation entstand aus Viviens Feder: "Gypsi's Chips are good for your hips", lautete der Slogan unserer Diät-Crisps. Und ihr habt richtig gelesen, unsere Crisps heißen Chips, da sonst der Reim nicht passt. Ich malte dann eine Magersüchtige mit roten Klamotten und blonden Haaren an die Tafel, die irgendwie nicht so toll aussah. Irgendwann kam dann Frau Brack und brachte uns Folien inklusive blauer Folienstifte. Gegen Ende der Stunde präsentierte uns unter anderem Jules ihrer "Double Bubble Gum" und Jessica ihre Schuhe, die Flügel verleihen - da braucht man gar kein Red Bull mehr. Erwähennswert ist Jessis Zeichnung, die wirklich sehr schön war. Ein Mann stand vor einer Klippe, bei Sonnenaufgang und trat einen Schritt hervor. Der Fuß hing dann logischer Weise in der Luft - aber dank den Schuhen mit Pegasus-Flügeln war das kein Problem. In der Pause hatte ich ein Date - mit der Patti. Sie wartete zusammen mit Anne und den anderen vor dem Treffpunkt Lehrerzimmer, wegen den besagten, scharfen Fotos. Dummerweise war gerade Pause und die Leute nicht in den Klassenzimmern. Patti, Alexandra, Anne und ich warteten dann auf der Treppe, bis die Pause vorbei war. Alexandra war dann plötzlich weg. Und ich bekam dann mit, dass Alexandra sich so ziemlich unmöglich verhalten hat. Sie wäre auch in der Gruppe, würde aber so gut wie nichts machen. Sie brachte dann eine Textvorlage, die mehr Fehler enthielt wie Maleks Matheklassenarbeit. Auch Fotos, die Anne von ihr bekam, waren sehr unscharf und schlichtweg unbrauchbar. Aber das hätte sie ja wissen müssen, denn ihre Fotos im SchülerVZ sind auch alles andere als scharf. Gut, dass ich meine Nachtsicht-Laser-Profikamera Einführungspreis 800 Euro dabei hatte, um in jeder Situation gute Fotos machen zu können. Unsere kleine Reise begann dann in einem Zimmer gegenüber von den Küchen. Wir gingen rein, es stand bereits eine Metaplanwand vorne. Frau Nuhn pinnte ein Plakat an und wir suchten nach Freiwilligen. Die Erste war gleich gefunden, die Zweite mussten wir ein wenig überreden. Ich ging dann zur Tafel vor und holte einen Zeigestab. "Halt den doch bitte in der Hand und zeig auf irgendwas. Das kommt cooler", meinte ich nur und die Klasse lachte. Die Mädels waren ziemlich aufgedreht und fandens ziemlich lustig. Ich machte dann Fotos von verschiedenen Ansichten. Wir bedankten uns artig und gingen zum nächsten Raum. Es war eine Pflegeklasse. Sie waren nicht so sehr begeistert von der Idee und verwiesen uns auf die zweite Hälfte ihrer geteilten Klasse. "Die haben gerade Chemie und haben sowohl Anzüge, als auch Brillen auf. Das würde doch sicherlich voll cool aussehen." - "Überredet", meinte Frau Nuhn. "Gut rausgeredet", sagte ich. Erneut muss ich schnell ausholen, denn ich war schon mal an dem Projekt beteiligt. Ich traf mal nach der Schule auf die Jessi, die ziemlich unglücklich aussah. Sie musste auch in die Klassen reingehen und Fotos machen, aber sie traute sich nicht. Ich half ihr dabei dann und lernte einige Leute kennen. Als wir dann zum Chemieraum liefen, standen an den beiden Wänden im Gang einige Leute, die mir bekannt vorkamen. Ich traf dann auf einen und dann kam's mir: Es war genau die Klasse, bei denen wir schon Fotos gemacht hatten. "Hey, dich kenn ich doch!" - "Ja hey, du bist doch der Fotograf!" - "Ha wie geht's dir, machst wieder fleißig Fotos?". Ich weiß nicht, woher er das wusste, aber es kann kein Zufall sein. Im Chemieraum selbst viel dann auf, dass dort nur Mädels und ein junger Bursche war. Die Mädels fanden es ziemlich cool, Fotos von sich machen zu lassen. Und so machten wir tolle Fotos. Fotos in weißen Anzügen, mit Schutzbrillen, mit Bunsenbrennern, Zangen ... eigentlich alles, was zu ner typischen Chemiestunde dazugehört. Nur ein Mädchen wollte sich nicht fotografieren lassen. Ich ging dann vor an meine Tasche, griff rein und holte eine Hand voll Schokobons, Duplo, Kinderriegel und dergleichen raus. "Wenn ich ein Foto von dir machen darf, dann kriegst du das von mir". Und man sah, wie ihre Augen plötzlich glänzten und sie breitwillig einwilligte. Aber wie Frauen so sind - wer die neuen tollen Schuhe hat, will sie auch. "Hey, ich will auch welche". Ich sagte dann, es wäre genug für alles da und unser kleines Fotoshooting ging in die nächste Runde. Bis mich die Lehrerin mehr oder weniger rauswerfen wollte. Ich holte dann noch n paar Süßigkeiten aus meinem Ranzen raus, der neben der Tafel auf einem Einzeltisch lag. Und legte sie auf genau diesen Tisch. Ich machte noch eine Geste, dass die Süßigkeiten für die Klasse seien und sie ruhig sein sollten, weil die Lehrerin schon rumzickte. Aber die Klasse war nicht zu bremsen und sie stürmten auf den Tisch zu wie die Enten, wenn man ihnen Brotkrümel zuwirft. Die nächste Klasse sollte vom Bereich Pflege oder so kommen. Das Problem, wie sich kurz darauf herausstellte war, dass sie noch gar nicht im praktischen Bereich angelangt waren. Praktisch heißt, alten Herrn die Jacke anziehen, die Zähne zu putzen und ähnliches. Entsprechend war die Klasse auch nicht ausgerüstet. Ich sagte dann, dass ich eine Zahnbürste dabei hätte. Die Leute schauten mich komisch an, aber ich holte die noch eingepackte Bürste raus. "Wieso hast du ne Zahnbürste dabei?" - "Man weiß ja nie, wo man übernachtet ...", antwortete ich. Und so holten wir einen Kunststoffschädel und Frau Nuhn demonstrierte, wie sie sich das Foto vorstelle. Das nächste Problem war wieder der oder die Freiwillige. Ich holte wieder Süßigkeiten, aber der Trick zog bei dieser gesundheitsbewussten Klasse nicht. Frau Nuhn griff dann in die Trickkiste und versuchte mit Charme, die Mädels zu überreden. "Julia, du hast doch eine neue Frisur ...", während die Klasse selbst irgendwelche Namen rief und ich mir merke. Als es dann ruhig wurde, nannte ich dann die Namen, die ich mir zuvor gemerkt hatte. Patti fragte, ob ich sie kennen würde, was ich verneinte. Und eine von den Schülerinnen gab dann nach und wir kamen zu unsren Fotos. Als letzte Klasse stand das BK an. "Ist das nicht die Klasse vom Marci?", fragte ich Anne. Und in der Tat war es die Klasse von unserem Jonathan Harker. Frau Nuhn war nicht mehr da und wir drei waren ganz auf uns allein gestellt. Wir überlegten uns, ob wir wirklich reinplatzen sollten. "Ist Frau Weiß cool?" - "Ja die ist schon cool drauf!" - "Dann gehen wir rein", sagte ich. Wir gingen dann rein, Frau Weiß fragte dann in die Klasse, wer abgelichtet werden möchte, aber keiner traute sich so richtig. Marci versuchte mich gleich zu kontaktieren. "Hi Steve!" - "Steve, ich hab noch dein Geodreieck!". Ich zog dann meine dünne Jacke aus, was Frau Weiß mitbekam. "Der junge Herr zieht sich schon für euch aus!", meinte sie. Ich holte dann erneut den Zeigestab und drückte ihn Marci in der Hand. "Darfst dir noch jemand raussuchen, dass du nicht so alleine bist!". Aber irgendwie wollte niemand und so zog er sein Ding im Alleingang durch. Er posierte vor den Plakaten. "Nein, steh vor unser Plakat", hallte es dann aus der letzten Reihe. Und so nahmen wir halt das andere Plakat. Nach einiger Zeit und zahlreichen Fotos fing Marci dann an, etwas lustig zu werden. Ich unterstütze ihn und sagte, dass er doch mal seinen Finger in den Mund nehmen oder seine Zunge rausstrecken sollte und machte es vor. Marci machte es dann nach und ich dokumentiete es für die Ewigkeit. Zum Schluß legte er sich sogar auf den Tisch. Die Klasse war unterhalten, die Fotos im Kasten - also gingen wir wieder. Ich hatte keine Lust auf BWL und ging dann mit Patti mit. Sie ging rein, ich kam hinterher. "Herr Müller, wir haben tolle Fotos gemacht. Wollen sie mal schauen?" - "Nein Steve, jetzt nicht!" - "Ach Herr Müller, die sind echt genial!". Er schaute sich dann eins an, aber ich musste dann gehen. In VBRW dann bekam ich mit, dass der Wintersporttag ausfallen sollte. Das war für mich ein Schlag ins Gesicht, ich wollte mir doch einen Bollerwagen besorgen, eine Fahne hinhängen, einen tragbaren CD Player und jede Menge Zeugs, Essen und ähnliches reinpacken. Eigentlich schade, dass das ins Wasser fällt. Da sind sechs Stunden VBRW kein Ersatz. Nach VBRW hatten wir Deutsch, wo Anne und ich uns über die Abizeitung unterhielten. Jules, Mähne und Manuela kamen wie jeden Dienstag locker 15 Minuten zu spät und wie jeden Dienstag störte dies Frau Rheingans nicht. Zumindest gab sie es auf, etwas dagegen zu sagen. Wir dürften zwar Essen, aber nur unterm Tisch, falls jemand rein kommt. Aber nicht mal das befolgten die drei. Sarah Marfaing zeigte mir dann ihre Talente. So kann sie mit ihrer Zunge ihre Nase berühren oder ihren Mund so seltsam verziehen. In der Mittagspause wollte ich dann die Fotos für die Montagen machen. Aber Adriana weigerte sich, sie sähe heute nicht gut aus. Ging ja schon gut los. Ich war mäßig sauer, denn ich kann keinen 60 Leuten hinterher springen. Außerdem dauerte so eine Montage je nach Aufwand mehrere Stunden, die ich investiere. Und dass man dann so respektlos ist, verstehe ich nicht. Ich ging dann zu Tobi, der war auch auf meiner Liste. Er war wie vermutet in der Mensa und eigentlich war er nicht abgeneigt. In Reli schauten wir dann einen Film über Wal-Mart an. Wie schon bei Fahrenheit 9/11 bin ich gegenüber solchen "Dokumentationen" sehr kritisch. Meiner Meinung nach zeigen sie nur eine Seite der Medallie, sind meist übertrieben und einseitig. Die Menschen sollen durch so einen Film beeinflusst werden und nicht die Wahrheit darstellen. Natürlich wird nichts erfunden sein, aber als neutral würde ich so einen Film niemals bezeichnen. Danach hatten wir noch Geschichte. Vor der Tür standen zwei Referandare, die ich natürlich gleich ansprach. Sie suchten den Raum, wo Frau Albrecht jetzt unterricht hätte. Da waren sie bei uns richtig. Die beiden Referendare saßen ganz hinten und lauschten die ersten paar Minuten noch aufmerksam. Aber relativ schnell ließen sie sich von wichtigeren Dingen wie Hose sauber wischen, an den Schuhen rumpopeln, die Plakate an der Wand betrachten oder ähnlichem ablenken. Wir schauten zuerst einen "tollen" Film an, danach wurde Vanessa mit "Verena" angesprochen. Frau Albrecht teilte dann Blätter aus. Benny gab den beiden Referendaren dann ein Blatt und meinte, "nicht, dass es ihnen noch lanweilig wird!". Eine Viertelstunde vor dem Läuten verließen dann so um die sechs Leute den Raum. Frau Albrecht bekam dann wieder ihre Phase, dass dies so nicht weitergehen könne. Nach GGK lief ich dann raus, traf auf Jutta und sah, dass Jutta die Jelena ignorierte, die an ihr vorbei lief. Sie hatte nämlich Jutta versetzt - wie kann man nur? Ich machte mich dann auf den Weg nach Hause. Draußen standen Ari und Michael, die meinten, ich sollte noch her kommen. Aber ich hatte gerade keinen Bock, mir dummes Gelaber anzuhören und lief einfach weiter.
Der Mittwoch begann nicht so vorteilhaft. Ich hatte verschlafen und schaute auf mein Handy. Es war schon Viertel nach 7. Ich schrieb gleich der Vivi, dass ich verschlafen hätte. Sie meinte, dann würde sie eben selbst laufen. Mir tat's aber total Leid, denn ich hatte ihr versprochen, sie heute abzuholen. Also schminkte ich mich im Schnelldurchlauf, setzte mich in mein tolles Auto und fuhr los. Ich kam dann gegen halb bei ihr an und wir fuhren los. Wäre da nicht diese Ampel gewesen, die ewig auf rot stand, wären wir auch noch pünktlich gewesen. Waren wir aber nicht. Wir parkten dann vor nem Wohnblock in der 30er Zone und mussten entsprechend weit laufen. Ich nahm Vivis Schulranzen, spannte ihn mir um den Bauch rum und wir rannten los. Vivi und ich. Sie fands total lustig und lachte nur. Auf den Weg zur Schule sahen wir Anne, die ebenfalls auf der Suche nach einem Parkplatz war. Sie parkte dann irgendwo, wo glaub ich eigentlich kein Parkplatz, aber Platz war. Marci stieg aus und Vivi rief, dass sich Anne beeilen sollte. Wir rannten über den Pausenhof, ich hielt Vivi die Türe auf und legten noch einen schnellen Sprint hin, um dann ins Klassenzimmer zu hechten. "Guten Morgen Herr Fuchs", sagte ich. "Anne kommt gleich", sagte Vivi. Leider war keine Zeit, die Hause abzuschreiben. Malek sagte, ich würde das nicht mehr schaffen. Aber ich bin so ein Typ, der nicht gleich aufgibt. Denn ich hatte ja zwei Gebete lang Zeit, die drei Seiten abzuschreiben. Herr Fuchs ermahnte mich dann vor dem Beten. "Ich hab's gleich, nur noch zwei Seiten", erwiderte ich. Die Mathestunde begann dann mit einem mehr oder weniger schönen Sonnenaufang ("Insider"). Gegen Ende der 1. Stunde musste ich dann die Tafel putzen, weil ich zu laut war. Wenn ich die Tafel putze, mach ich das richtig. Mit Seife, versteht sich. Nach ein paar Minuten war ich dann fertig und die Tafel glänzte nicht nur - sie duftete auch. Wenn das mal kein Service ist! In der zweiten Stunde mussten Malek und ich wie üblich auseinander sitzen. Ich schrieb Malek dann eine SMS, Zitat "(Fehlerhaft Nachricht)". Ich fragte ihn, ob er meine SMS bekommen hat. Und er so. "Du hast mir ne leere SMS geschickt!"- "Echt, kam nix an?" - "Ja, fehlerhafte Nachricht, voll komisch!" ... und kapierte erst einige Minuten später, dass ich das nur einfach hingeschrieben hatte. Die restliche Mathestunde verlief ganz ruhig. Herr Fuchs wollte Übungsblätter austeilen. Ich lehnte ab, mit der Begründung, dass ich es eh nicht machen würde und es reine Verschwendung sei. Außerdem meinte jemand, dass wir vor dem Abi zwei Wochen frei hätten. Ich fragte Malek, ob wir nach Mallorca sollten, da wir eh nicht unbedingt der Typ Schüler sind, die noch großartig lernen. Denn wir bereiten uns bereits das ganze Leben für's Abi vor - und nicht nur zwei Wochen vorher. Herr Fuchs legte dann eine Folie mit der Überschrift "Ibiza" auf. Zu Malek meinte ich dann, ob ihm Ibiza lieber wäre. Fast zeitgleich schaltete Herr Fuchs den Tageslichtprojektor ein und Daniel war ganz erstaunt über meine Uri-Geller Kräfte. Aber der einzige Trick war, dass ich am Tageslichtprojektor vorbeigelaufen bin und die Überschrift lesen konnte. Diese Ibiza-Folie war eine Art Rätsel. Es war wie eine Bienenwabe aufgebaut, in der 3x untereinander das Wort "Ibiza" stand. Nun sollte man alle möglichen Möglichkeiten ausmalen. Das war natürlich ein Job für mich und als Einzigster nahm ich ein Blatt. In der Pause malte ich dann das Blatt aus, vom Unterricht selbst bekam ich wenig mit.
Nachdem der Mittwoch so spannend wie Wandern in der Wüste war, sind die Erwartungen für den Donnerstag umso höher. Wir hatten wieder Mathe in der ersten Stunde. Da ich noch die Hausaufgaben abschreiben musste, stand ich extra früh auf, um Vivi zeitig abzuholen. Ich wartete dann so gegen 7.25 vor ihrem Haus. Und wartete, wartete und wartete. So nach zehn, elf Minuten kam sie dann heraus. "Vivi, wo bleibst denn? Ich muss noch Mathe machen!". Auf dem Weg zum Parkplatz sahen wir dann Jutta, die gerade einparken wollte. Ich fuhr dann spaßeshalber längs in ihren Parkplatz. Eigentlich ne dumme Entscheidung, denn dadurch erschwerte ich mir das Einparken nur unnötig. Wir gingen dann in Aufenthaltsraum und schrieben unsere Aufgaben ab. Die Zeit verging im Flug. Wir hatten schon einige Minuten nach Unterrichtsbeginn und wir beschlossen, uns auf den Weg zu machen. Herr Fuchs wollte dann die Hausaufgabe korrigieren. Ich konnte ihm was eine Hausaufgabe und die Abiaufgabe vorzeigen, aber plötzlich wollte er eine Aufgabe sehen, die ich nicht hatte. Also habe ich kurzer Hand die Überschrift "Abiaufgabe zu XYZ" durchgestrichen und den Paragraph zu den Hausaufgaben hingeschrieben. War eigentlich nicht zu übersehen, aber Herr Fuchs hatte wohl einen guten Tag und schaute mein Blatt nicht allzu genau an. Danach hatten wir Deutsch. Eigentlich war alles wie immer. Jemand musste seine Überschriften vortragen. Überschriften heißt bei uns, dass sich jeder Schüler 10 Seiten durchlesen und zu jeder einzelnen Seite eine Überschrift ausdenken muss. Das soll uns erleichtern, das Buch besser zu stehen. Über Sinn und Unsinn lässt sich streiten, aber dafür geht eigenltich 80% unserer Unterrichtszeit drauf. Es war so eine typische Deutschstunde. Einer fing an zu husten, der nächste hustet, danach wieder jemand. Und das geht einige male so weiter. Danach begann glaub ich Mähne damit, mit dem Stift im Rhythmus auf den Tisch zu klopfen. Es fanden sich immer mehr, die mitmachten, so dass am Schluß die halbe Klasse ein Klopfkonzert im Stil der BlueManGroup gab. Außerdem hatte Benny Geburtstag. Frau Rheingans war sehr überrascht und fragte nur, "warum dass denn?". Kurz darauf gratulierte sie ihm aber recht herzlich. Benny erzählte später ganz stolz, dass er ihre Hand fest zugedrückt hat und sie komisch geguckt hätte. Die Paraklasse hatte gerade frei und Malek bestellte durchs Fenster einen LKW. Der LKW kam dann nach einiger Zeit. Und der halbe Mutschlerkurs wartete gespannt, wie Malek reinbeißt. Aber der Bursche ist clever und erkennt die List: Das Rückgeld war im Wecken! Er diskutierte dann über das Fenster mit Freddy und Co, bis Frau Rheingans kam. Sie hatte überhaupt kein Verständnis. Kein Verständnis, dass der Daniel das Fenster aufmacht. "Ich habe gerade den Heizungsknopf gedrückt, das macht dann 7,50 Euro!". Das ist ne Menge Geld, da fragt man sich, wie sich dieser Betrag zusammensetzt. Vielleicht heizt die Schule ja mit Brot? Wer weiß ... Ich hatte ganz zufällig ungefähr 10 Packungen Tempo dabei. Malek war erkältet und fragte nach einer Packung. "Hier Daniel", sagte ich und warf es rüber. "Danke Steve", antwortete er. Da seine Nase aber schneller läuft wie Lukas im Coopertest, warfen wir uns die Packung mehrmals zu. Frau Rheingans griff dann ein, wir würden den "Unterricht" stören. Nach einem lauten "Hatschi" von hinten, hörte ich kurz darauf erneute Schreie nach einem Tempo. Ich warf es zu unserem Malek, aber Frau Rheingans hatte dafür so wenig Verständnis wie ich Lust auf Unterricht habe. Während des Gesprächs warf er dann die Tempos zu Benny. Das war zu viel und er flog raus. Ich wollte gerade lachen, aber da warf mir Benny die Packung Tempo an Kopf. Gegen Ende der Stunde durfte eine Gruppe früher gehen, um die Rosen für den Valetinstag zu verkaufen. Gut, dass Jules beim Lügen nicht rot wird. In der Freistunde sahen wir dann, wie so Schüler den Saftladen-Stand aufbauten. Wir waren dann noch im Kaufland, wo Malek dann sein Geburtstagsversprechen einlöste. "Ich hab zwar kein Geschenk, aber ich kauf dir mal was im Kaufland". Und so bekam ich Wecken und Orangen, glaube ich. "Da kamst du jetzt billig weg. "- "Und ich hatte kein Streß beim raussuchen". Zurück in der Schule fanden alle den Saftladen total lustig. Und ich weiß nicht, wie vielen Leuten ich sagen musste, dass ich den Saftladen schon längst gesehen hatte. Im Gang vor dem Sekretariat begann dann eine Gruppe eifriger WG13'ler, die Plakate für den morgigen Infotag vorzubereiten. Es waren die Plakate, für die ich schon mit Jessi vor einigen Wochen und am Dienstag mit Patti Fotos gemacht hatte. Trotz meiner totalen Hingebung wurde ich nicht mal bei den Namen aufgelistet. Herr Müller versuchte mich zu trösten, dass er auch nicht erwähnt wurde. Ich stand dann daneben und machte Fotos, denn viel wollte ich nicht helfen. Außerdem hatte Jutta heute ihr niegel-nagel-neues, schickes, schönes, beneidenswertes, limitiertes, kultiges Franz Ferdinand T-Shirt an. Es stand ihr wirklich hervorragend. "Mach dich frei, Jutta. Bis aufs T-Shirt", sagte ich, denn ich wollte ein Foto von ihr und dem T-Shirt machen. In Religion gab's dieses mal keinen Film, sondern wieder eine waschechte, handgemachte Präsentation, was ein Mythos sei. Zur Verdeutlichung stellte er den Vampir-Mythos und diverse Urban Legends vor, für die jeweils eine wissenschaftliche und eine übernatürliche Erklärung zur Auswahl stand. In der letzen Stunde hätten wir Geschichte gehabt, aber Frau Albrecht war nicht anwesend. Und so half ich noch ein wenig beim Aufhängen der Plakate. Am Nachmittag hatten wir noch Sport, wo Jutta vollkommen zu unrecht von Marcel und Lukas verarscht wurde. Laut den beiden Burschen wäre Jutta total verfressen und viel zu fett. Zumindest ich fand's anfangs nicht sonderlich witzig, aber mit der Zeit artete es wirklich ins fiese aus. Aber wenn Lukas einmal in Fahrt ist, lässt er sich eben nicht mehr so leicht bremsen. Aber auch ich wurde verarscht, denn ich hab meine Angela (mein Auto) 90 Grad gegen der normalen Parkrichtung geparkt. Und das, obwohl ich ne Runde Schokoriegel und ähnliches ausgegeben hatte. Aber heute war ja Valentinstag. Und Bennys Geburtstag. Am Abend war dann noch 'ne Party bei Benny, wo ich dann leider nicht war.
Veröffentlicht von Stefan am 2008-02-19

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